> thielsch.net > sport > badball's
Wir waren zunächst nur zwei, die sich über die weitere sportliche Betätigung in unserem Leben
Gedanken gemacht haben. Was gibt es denn so für Möglichkeiten eine Sportart zu betreiben, die wir
noch nie zuvor ausgeübt hatten, keine immensen Kosten für die Ausrüstung auf uns zukommen und
möglichst kein Mitgliedsbeitrag zu zahlen ist, da wir ja nicht wissen, ob wir auch langfristig
bei der Sportart bleiben ?
Sicherlich haben wir eine Menge Ideen gehabt. Doch letztlich sind wir beim Badminton hängen geblieben.
Und zusammen mit unseren Freunden haben wir eine Sporthalle angemietet und erst einmal
"drauf-los-gespielt".
Zur Zeit sind eine Gruppe von sechs bis sieben regelmäßigen Spielern, die ab und zu von weiteren
"Spielgästen" unterstützt werden.
Der Name unserer Gruppe lässt ja zunächst vermuten, dass es sich um blutige Anfänger handelt.
Im Vergleich zu vielen Anderen sind wir das bestimmt auch noch.
Aber eigentlich kommt das BAD von BADminton. Und das BADminton ein FederBALL-Spiel ist, haben
wir uns die Badball's genannt.
Hier als erstes die Kurzregeln. Sie reichen völlig aus, um die ersten Erfahrungen mit
dem Badminton Sport zu machen.
Die wichtigsten Spielregeln im BADMINTON:
Vor Spielbeginn wird gelost. Der Sieger kann sich zwischen den drei Möglichkeiten entscheiden: erster Aufschlag, Rückschlag oder Seitenwahl.
Ein Spiel geht meistens über zwei Gewinnsätze. Nur der Aufschläger kann Punkte machen. Ein Fehler heißt daher entweder Punkt für den Aufschläger oder Aufschlagwechsel. Dameneinzel: Gewonnen hat die Spielerin, die zuerst 11 Punkte erzielt hat. Lautet der Spielstand »10 beide«, kann die Spielerin entscheiden, die zuerst 10 Punkte erreicht hat, ob das Spiel bis 13 Punkte verlängert wird oder nicht. Diese Wahl kann nur getroffen werden, wenn der Punktestand erstmalig erreicht worden ist und muß vor dem nächsten Aufschlag erfolgen. Herreneinzel/Doppel: Hier gilt ein Satz als gewonnen, wenn ein Spieler bzw. Team zuerst 15 Punkte erreicht hat. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, beim Stand von »14 beide« den Satz bis 17 zu verlängern.
Die Spieler wechseln die Seiten: nach Beendigung des ersten Satzes (90 Sekunden Pause gestattet; Spieler dürfen das Spielfeld nicht verlassen) vor Beginn des dritten Satzes (5 Minuten Pause gestattet; Spieler dürfen das Spielfeld verlassen) im dritten Satz, wenn die führende Seite 6 (Dameneinzel) bzw. 8 Punkte erreicht hat (keine Pause gestattet)
Ein Aufschlag ist dann korrekt, wenn er nicht verzögert wird (länger als 5 Sek.) der Ball ins diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld geschlagen wird (die Linie zwischen den Aufschlagfeldern gehört zum jeweiligen Aufschlagfeld) der Aufschläger und Rückschläger in diesen Feldern stehen, ohne die Linien zu berühren, und bis zur Aufschlagausführung mit beiden Füßen Bodenkontakt haben der Ball bei geradem Spielstand ins rechte und bei ungeradem Spielstand ins linke Aufschlagfeld geschlagen wird (entscheidend ist nur die Punktzahl des Aufschlägers) der Schlägerkopf zuerst den Fuß des Balles berührt und er unter der Taille getroffen wird im Treffpunkt der Schlägerkopf deutlich abwärts zeigt der Ball das Netz berührt, aber ansonsten im Aufschlagfeld landen würde nicht am Ball vorbeigeschlagen wird. Der Aufschlag wird wiederholt, wenn der Ball beim Aufschlag die Decke oder einen Gegenstand über dem Spielfeld (Ringe, Lampen, Seile usw.) berührt. Ab einer Hallenhöhe von 9m ist die Deckenberührung beim Aufschlag ein Fehler.
Es ist ein »Fehler«, wenn der Aufschlag nicht korrekt ist der Ball im oder am Netz hängenbleibt (auch wenn er auf der Gegenseite hängt oder durch die Maschen des Netzes hindurchfliegt) der Ball innerhalb und außerhalb der Begrenzungslinien den Boden berührt (Linie gehört zum Feld) der Ball unter dem Netz hindurchfliegt der Ball die Decke oder die Seitenwände berührt der Ball einen Spieler oder seine Bekleidung berührt das Netz mit dem Schläger oder einem Körperteil zu berühren, den Schläger über das Netz in das gegnerische Feld zu halten (einzige Ausnahme ist hier das Ausschwingen des Schlägers über die Netzkante hinaus, allerdings muß der Ball vorher im eigenen Feld getroffen worden sein), der Gegner im Spiel am Netz behindert wird, z. B. indem man den eigenen Schläger so hält, dass der Schläger des Gegners nicht über das Netz ausschwingen kann der Ball »geschleudert« wird, d.h., wenn der Ball auf dem Schlägerkopf kurz »zur Ruhe« kommt der Ball von einem Spieler und/oder dessen Partner zweimal hintereinander geschlagen wird ein Spieler während des Spiels seinen Gegner vorsätzlich durch irgendwelche Handlungen wie Rufen oder Gesten ablenkt.
Eine Wiederholung ist u. a. dann zu geben, wenn der Ball einen Gegenstand berührt, der sich in dem Raum über dem Spielfeld befindet (Lampen, Sportgeräte u.a. einschließlich der entsprechenden Halterungen), soweit es keine Deckenkonstruktion ist der Ball den auf der Linie des betreffenden Feldes stehenden Netzpfosten berührt (dies gilt nur für den Teil des Pfostens, der über die Netzkante hinausragt) bei einer zufälligen, ungewollten Behinderung während des Spieles ein Gegenstand (z. B. ein anderer Ball) in das Spielfeld gelangt beim Schlag der Ball in der Luft seinen Korkfuß verliert.